ICD 10 Kategorie Code S33 - Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern der Lendenwirbelsäule und des Beckens : Bemerkungen

Verletzungen des Abdomens, der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Code Informationen

Schlüsselnummer S33
Bezeichnung Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern der Lendenwirbelsäule und des Beckens
Typ category
Revision 10
Version 2020
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Nein
IfSG-Labor 2 Nein
Geschlechtsbezug kein Geschlechtsbezug

Gruppen

Hinweise

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus  S31.84!-S31.89!  zusammen mit S33.0-S33.3, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Luxation zu verschlüsseln.
Eine Verletzung des lumbalen Rückenmarks ist zusätzlich mit  S34.-  zu verschlüsseln.
Das Vorliegen von Lendenwirbelfrakturen bei einer Luxation ist zusätzlich mit  S32.-  zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Lendenwirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Exklusion

Luxation, Verstauchung und Zerrung des Hüftgelenkes und von Bändern der Hüfte S73.- 
Ruptur oder Verlagerung (nichttraumatisch) einer lumbalen Bandscheibe M51.- 
Schädigung von Beckengelenken und -bändern unter der Geburt O71.6 
Verstauchung und Zerrung von Muskeln und Sehnen des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens S39.0 

Teilen

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...