ICD 10 Diagnose Code M84.1 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Bemerkungen

Veränderungen der Knochenkontinuität

Code Informationen

Schlüsselnummer M84.1
Bezeichnung Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose]
Typ detail
Revision 10
Version 2020
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Nein
IfSG-Labor 2 Nein
Geschlechtsbezug kein Geschlechtsbezug

Exklusion

Pseudarthrose nach Fusion oder Arthrodese M96.0 

Subklassifikationskodes

M84.10 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Mehrere Lokalisationen

M84.11 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Schulterregion

• Klavikula
• Skapula
• Akromioklavikulargelenk
• Schultergelenk
• Sternoklavikulargelenk

M84.12 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Oberarm

• Humerus
• Ellenbogengelenk

M84.13 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Unterarm

• Radius
• Ulna
• Handgelenk

M84.14 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Hand

• Finger
• Handwurzel
• Mittelhand
• Gelenke zwischen diesen Knochen

M84.15 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Beckenregion und Oberschenkel

• Becken
• Femur
• Gesäß
• Hüfte [Hüftgelenk]
• Iliosakralgelenk

M84.16 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Unterschenkel

• Fibula
• Tibia
• Kniegelenk

M84.17 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Knöchel und Fuß

• Fußwurzel
• Mittelfuß
• Zehen
• Sprunggelenk
• Sonstige Gelenke des Fußes

M84.18 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Sonstige

• Hals
• Kopf
• Rippen
• Rumpf
• Schädel
• Wirbelsäule

M84.19 - Nichtvereinigung der Frakturenden [Pseudarthrose] : Nicht näher bezeichnete Lokalisation

Hinweis

• Inklusion
• Exklusion
Definition

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1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...