ICD 10 Gruppe Code L00-L08 - Infektionen der Haut und der Unterhaut : Bemerkungen

Krankheiten der Haut und der Unterhaut

Code Informationen

Schlüsselnummer L00-L08
Bezeichnung Infektionen der Haut und der Unterhaut
Typ block
Revision 10
Version 2020
Modifikation Deutsche Modifikation

Gruppen

Hinweise

Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (B95-B98) zu benutzen.

Exklusion

Angulus infectiosus oris (durch): Kandidose B37.- 
Angulus infectiosus oris (durch): Riboflavinmangel E53.0 
Angulus infectiosus oris (durch): o.n.A. K13.0 
Granuloma pediculatum L98.0 
Hordeolum H00.0 
Infektiöse Dermatitis L30.3 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Erysipel A46 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Erysipeloid A26.- 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Infektion durch Herpesviren [Herpes simplex] B00.- 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Infektion durch Herpesviren [Herpes simplex] im Anogenitalbereich A60.- 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Molluscum contagiosum B08.1 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Mykosen B35-B49 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Pedikulose, Akarinose und sonstiger Parasitenbefall der Haut B85-B89 
Lokale Infektionen der Haut, die in Kapitel I klassifiziert sind, wie z.B.: Virale Warzen B07 
Pannikulitis: Lupus erythematodes L93.2 
Pannikulitis: Nacken- und Rücken- M54.0- 
Pannikulitis: rezidivierend [Pfeifer-Weber-Christian-Krankheit] M35.6 
Pannikulitis: o.n.A. M79.3- 
Zoster B02.- 

Teilen

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...