O08.0 — Infektion des Genitaltraktes und des Beckens nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft

ICD-10 Inhalt [A00-U99]
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett [O00-O99]
Schwangerschaft mit abortivem Ausgang [O00-O08]
Komplikationen nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft [O08]

Alpha-ID 3 für diesen Code O08.0 (Revision 10, Version 2019)

  • I100235 Septische Intoxikation nach Abort
  • I100247 Septische Intoxikation nach Extrauterinschwangerschaft
  • I100632 Septischer Schock nach Abort
  • I100653 Septischer Schock nach Extrauterinschwangerschaft
  • I100654 Septischer Schock nach Molenschwangerschaft
  • I101227 Abszess der Genitalorgane nach Abort
  • I101645 Entzündliche Beckenkrankheit nach Abort
  • I101655 Entzündliche Beckenkrankheit nach Molenschwangerschaft
  • I101656 Entzündliche Beckenkrankheit nach Extrauteringravidität
  • I101679 Abszess der Genitalorgane nach Extrauterinschwangerschaft
  • I101680 Abszess der Genitalorgane nach Molenschwangerschaft
  • I108324 Infektion der Genitalorgane bei Extrauterinschwangerschaft
  • I108326 Thrombophlebitis einer Beckenvene bei Extrauterinschwangerschaft
  • I108687 Septische Vergiftung nach Abort
  • I108688 Septische Vergiftung nach Extrauterinschwangerschaft
  • I70446 Endometritis nach Molenschwangerschaft
  • I70447 Endometritis nach Extrauteringravidität
  • I7735 Infektion der Geschlechtsorgane nach Abort
  • I7736 Infektion der Beckenorgane nach Abort
  • I7737 Salpingitis nach Abort
  • I7738 Beckenperitonitis nach Abort
  • I7739 Endometritis nach Abort
  • I7740 Septischer Abort
  • I7741 Toxischer Abort
  • I83686 Vaginitis nach Molenschwangerschaft
  • I83687 Vaginitis nach Extrauteringravidität
  • I92861 Sepsis nach Abort
  • I93782 Thrombophlebitis einer Beckenvene nach Abort
  • I93865 Thrombophlebitis einer Beckenvene bei Molenschwangerschaft
  • I94118 Vaginitis nach Abort
  • I95226 Infektion der Genitalorgane bei Molenschwangerschaft
  • I95227 Infektion der Genitalorgane bei Extrauteringravidität
  • I96812 Parametritis nach Abort
  • I96813 Peritonitis nach Abort
  • I96872 Peritonitis nach Molenschwangerschaft
  • I96873 Peritonitis nach Extrauteringravidität
  • I96874 Parametritis nach Molenschwangerschaft
  • I96875 Parametritis nach Extrauteringravidität
  • I97230 Salpingo-Oophoritis nach Abort
  • I97250 Salpingo-Oophoritis nach Molenschwangerschaft
  • I97251 Salpingo-Oophoritis nach Extrauteringravidität
  • I97556 Thrombophlebitis einer Beckenvene bei Extrauteringravidität
  • I99530 Peritoneumabszess nach Molenschwangerschaft
  • I99531 Peritoneumabszess nach Extrauteringravidität
  • I99532 Peritoneumabszess nach Abort
Schlüsselnummer O08.0
Bezeichnung Infektion des Genitaltraktes und des Beckens nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft
Typ detail
Revision 10
Version 2019
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Nein
IfSG-Labor 2 Nein
Geschlechtsbezug weiblich

Hinweise

Soll das Vorliegen eines septischen Schocks angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (R57.2) zu benutzen.

Inklusion

Endometritis nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind
Oophoritis nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind
Parametritis nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind
Pelveoperitonitis nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind
Salpingitis nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind
Salpingo-Oophoritis nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind
Sepsis nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Exklusion

Harnwegsinfektion  O08.8 
Septische oder septikopyämische Embolie  O08.2 

weibliche Krankheit

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...