O03 — Spontanabort

ICD-10 Inhalt [A00-U99]
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett [O00-O99]
Schwangerschaft mit abortivem Ausgang [O00-O08]
Schlüsselnummer O03
Bezeichnung Spontanabort
Typ category
Revision 10
Version 2019
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Nein
IfSG-Labor 2 Nein
Geschlechtsbezug weiblich

Inklusion

Fehlgeburt

Subklassifikationskodes

Hinweis
• Incklusion
• Exclusion
Definition

O03.0 - Spontanabort : Inkomplett, kompliziert durch Infektion des Genitaltraktes und des Beckens

• Mit Zuständen, die unter O08.0 aufgeführt sind

O03.1 - Spontanabort : Inkomplett, kompliziert durch Spätblutung oder verstärkte Blutung

• Mit Zuständen, die unter O08.1 aufgeführt sind

O03.2 - Spontanabort : Inkomplett, kompliziert durch Embolie

• Mit Zuständen, die unter O08.2 aufgeführt sind

O03.3 - Spontanabort : Inkomplett, mit sonstigen und nicht näher bezeichneten Komplikationen

• Mit Zuständen, die unter O08.3-O08.9 aufgeführt sind

O03.4 - Spontanabort : Inkomplett, ohne Komplikation

O03.5 - Spontanabort : Komplett oder nicht näher bezeichnet, kompliziert durch Infektion des Genitaltraktes und des Beckens

• Mit Zuständen, die unter O08.0 aufgeführt sind

O03.6 - Spontanabort : Komplett oder nicht näher bezeichnet, kompliziert durch Spätblutung oder verstärkte Blutung

• Mit Zuständen, die unter O08.1 aufgeführt sind

O03.7 - Spontanabort : Komplett oder nicht näher bezeichnet, kompliziert durch Embolie

• Mit Zuständen, die unter O08.2 aufgeführt sind

O03.8 - Spontanabort : Komplett oder nicht näher bezeichnet, mit sonstigen und nicht näher bezeichneten Komplikationen

• Mit Zuständen, die unter O08.3-O08.9 aufgeführt sind

O03.9 - Spontanabort : Komplett oder nicht näher bezeichnet, ohne Komplikation

weibliche Krankheit

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...