A41 — Sonstige Sepsis

ICD-10 Inhalt [A00-U99]
Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten [A00-B99]
Sonstige bakterielle Krankheiten [A30-A49]
Schlüsselnummer A41
Bezeichnung Sonstige Sepsis
Typ category
Revision 10
Version 2019
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Nein
IfSG-Labor 2 Nein
Geschlechtsbezug kein Geschlechtsbezug
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Dieses Kapitel gliedert sich in folgende Gruppen

Hinweise

Soll das Vorliegen einer Sepsis als Komplikation nach Infusion, Transfusion, Injektion, Eingriff oder Impfung angegeben werden, sind die Schlüsselnummern T80.2, T81.4 und T88.0 zu beachten.
Soll das Vorliegen eines septischen Schocks angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (R57.2) zu benutzen.
Für den Gebrauch dieser Kategorie in der stationären Versorgung sind die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.

Exklusion

Bakteriämie o.n.A.  A49.9 
Nach Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft  O03-O07  O08.0 
Sepsis (durch) (bei): aktinomykotisch  A42.7 
Sepsis (durch) (bei): beim Neugeborenen  P36.- 
Sepsis (durch) (bei): Candida  B37.7 
Sepsis (durch) (bei): Erysipelothrix  A26.7 
Sepsis (durch) (bei): extraintestinale Yersiniose  A28.2 
Sepsis (durch) (bei): Gonokokken  A54.8 
Sepsis (durch) (bei): Herpesviren  B00.7 
Sepsis (durch) (bei): Listerien  A32.7 
Sepsis (durch) (bei): Melioidose  A24.1 
Sepsis (durch) (bei): Meningokokken  A39.2-A39.4 
Sepsis (durch) (bei): Milzbrand  A22.7 
Sepsis (durch) (bei): Pest  A20.7 
Sepsis (durch) (bei): puerperal  O85 
Sepsis (durch) (bei): Streptokokken  A40.- 
Sepsis (durch) (bei): Tularämie  A21.7 
Syndrom des toxischen Schocks  A48.3 
Unter der Geburt  O75.3 

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...