A16.9 — Nicht näher bezeichnete Tuberkulose der Atmungsorgane ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung

ICD-10 Inhalt [A00-U99]
Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten [A00-B99]
Tuberkulose [A15-A19]
Tuberkulose der Atmungsorgane, weder bakteriologisch, molekularbiologisch noch histologisch gesichert [A16]

Alpha-ID 3 für diesen Code A16.9 (Revision 10, Version 2019)

  • I107705 Thoraxtuberkulose
  • I109428 TBK
  • I110033 Alterstuberkulose
  • I115813 Tuberkulose mit Resistenz gegen Erstrangmedikament
  • I17054 Tuberkulöse Infektion a.n.k.
  • I18521 Morbus Koch
  • I20148 Phthise
  • I22431 Tuberkulom
  • I22432 TBC [Tuberkulose]
  • I22433 Tuberkulose
  • I22434 Schwindsucht
  • I23216 Tuberkulöser Abszess a.n.k.
  • I23217 Abscessus frigidus
  • I31464 Phthisis
  • I32787 Tuberkulöse Nekrose
  • I32788 Tuberculosis
  • I32789 Tuberkulöse Gangrän a.n.k.
  • I67857 Tuberkulöse Degeneration a.n.k.
  • I70796 Tuberkulöse Entzündung a.n.k.
  • I71301 Tuberkulose der Atmungsorgane a.n.k.
  • I74246 Tuberkulöse Kachexie a.n.k.
  • I76321 Tuberkulöser Marasmus a.n.k.
  • I78729 Tuberkulöse Auszehrung a.n.k.
  • I78730 Brustkorbtuberkulose
Schlüsselnummer A16.9
Bezeichnung Nicht näher bezeichnete Tuberkulose der Atmungsorgane ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung
Typ detail
Revision 10
Version 2019
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Ja
IfSG-Labor 2 Ja
Geschlechtsbezug kein Geschlechtsbezug

Inklusion

Tuberkulose o.n.A.
Tuberkulose der Atmungsorgane o.n.A.

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...