A16.3 — Tuberkulose der intrathorakalen Lymphknoten ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung

ICD-10 Inhalt [A00-U99]
Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten [A00-B99]
Tuberkulose [A15-A19]
Tuberkulose der Atmungsorgane, weder bakteriologisch, molekularbiologisch noch histologisch gesichert [A16]

Alpha-ID 3 für diesen Code A16.3 (Revision 10, Version 2019)

  • I27423 Tuberkulose der hilären Lymphknoten
  • I27424 Hilusdrüsentuberkulose
  • I27425 Tuberkulose der intrathorakalen Lymphknoten
  • I27426 Intrathorakale Lymphknoten-TBC [Tuberkulose]
  • I27427 Tuberkulose der mediastinalen Lymphknoten
  • I27428 Mediastinale Lymphknoten-TBC [Tuberkulose]
  • I27429 Tuberkulose der tracheobronchialen Lymphknoten
  • I27430 Tuberkulose der tracheobronchialen Drüsen
  • I78707 Tuberkulose der Hiluslymphknoten
  • I90832 Tuberkulöse tracheobronchiale Lymphadenopathie
Schlüsselnummer A16.3
Bezeichnung Tuberkulose der intrathorakalen Lymphknoten ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung
Typ detail
Revision 10
Version 2019
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Ja
IfSG-Labor 2 Ja
Geschlechtsbezug kein Geschlechtsbezug

Inklusion

Lymphknotentuberkulose: hilär o.n.A. (ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung)
Lymphknotentuberkulose: intrathorakal o.n.A. (ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung)
Lymphknotentuberkulose: mediastinal o.n.A. (ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung)
Lymphknotentuberkulose: tracheobronchial o.n.A. (ohne Angabe einer bakteriologischen, molekularbiologischen oder histologischen Sicherung)

Exklusion

Als primär bezeichnet A16.7 

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...