A15.4 — Tuberkulose der intrathorakalen Lymphknoten, bakteriologisch, molekularbiologisch oder histologisch gesichert

ICD-10 Inhalt [A00-U99]
Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten [A00-B99]
Tuberkulose [A15-A19]
Tuberkulose der Atmungsorgane, bakteriologisch, molekularbiologisch oder histologisch gesichert [A15]

Alpha-ID 3 für diesen Code A15.4 (Revision 10, Version 2019)

  • I100755 Tuberkulose der tracheobronchialen Lymphknoten, bakteriologisch oder histologisch gesichert
  • I100797 Tuberkulose der intrathorakalen Lymphknoten, bakteriologisch oder histologisch gesichert
  • I100799 Tuberkulose der Bronchiallymphknoten, bakteriologisch oder histologisch gesichert
  • I100826 Tuberkulöse tracheobronchiale Lymphadenopathie, bakteriologisch oder histologisch gesichert
  • I94719 Tuberkulose der Hiluslymphknoten, bakteriologisch oder histologisch gesichert
  • I94720 Tuberkulose der mediastinalen Lymphknoten, bakteriologisch oder histologisch gesichert
Schlüsselnummer A15.4
Bezeichnung Tuberkulose der intrathorakalen Lymphknoten, bakteriologisch, molekularbiologisch oder histologisch gesichert
Typ detail
Revision 10
Version 2019
Modifikation Deutsche Modifikation
IfSG-Meldung 1 Ja
IfSG-Labor 2 Ja
Geschlechtsbezug kein Geschlechtsbezug

Inklusion

Lymphknotentuberkulose: hilär bakteriologisch, molekularbiologisch oder histologisch gesichert
Lymphknotentuberkulose: mediastinal bakteriologisch, molekularbiologisch oder histologisch gesichert
Lymphknotentuberkulose: tracheobronchial bakteriologisch, molekularbiologisch oder histologisch gesichert

Exklusion

Als primär bezeichnet A15.7 

1. IfSG-Meldung, kennzeichnet, dass bei Diagnosen, die mit dieser Schlüsselnummer kodiert sind, besonders auf die Arzt-Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hinzuweisen ist

2. IfSG-Labor, kennzeichnet, dass bei die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden kann

3. Die Alpha-ID ermöglicht es, medizinische und alltagssprachliche Diagnosenbezeichnungen zu kodieren, stellt also Diagnosenkodes zur Verfügung.
2005 als Prototyp vom DIMDI herausgegeben basiert die Alpha-ID auf dem Alphabetischen Verzeichnis zur ICD-10-GM.
Jedem Eintrag des Alphabets ist eine fortlaufende, stabile, nichtsprechende Identifikationsnummer zugeordnet: der Alpha-ID-Kode.
Er identifiziert den Eintrag eindeutig und übernimmt somit die Funktion eines nichtklassifizierenden Diagnosenkodes. Mehr...

4. Die Orpha-Kennnummern stammen aus der Datenbank für seltene Erkrankungen "Orphanet".
Diese Datenbank ist ein allgemein zugängliches europäisches Referenzportal mit Informationen zu seltenen Krankheiten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Mehr...